Liegenschaftsverwaltung für VERBUND-Wasserkraftwerke

Die Grenzkraftwerke am Inn vertrauen auf rmDATA Inventory Manager in Kombination mit dem rmDATA-WebGIS für eine umfassende Liegenschaftsverwaltung.

Insgesamt 22 Wasserkraftwerke und davon 8 Kraftwerke am Grenz-Inn verwalten die VERBUND-Töchter Innkraftwerke und Grenzkraftwerke entlang des Inns von Tirol bis Passau. Die Verbund Hydro Power (VHP) nutzt bereits seit etwa zwei Jahren rmDATA GeoWeb als Auskunftssystem für Basis- und Fachdaten. Nun wurde auch rmDATA Inventory Manager eingeführt, um sämtliche Grundstücke zu verwalten, die mit den Kraftwerksanlagen in Zusammenhang stehen. Das System löst eine Vorgängerlösung von rmDATA ab.

Grafik und Sachdaten in einem System

Was bisher in zwei getrennten Lösungen geführt wurde, kann nun mit Inventory Manager in einer Anwendung kombiniert genutzt werden. Abgefragte Grundstücke sichten Anwender in der Kartendarstellung des WebGIS und umgekehrt. Christopher Schreiber ist bei VERBUND für Geoinformation/GIS verantwortlich und mit der Einführung von rmDATA Inventory Manager betraut: „Die neue Lösung ist sehr benutzerfreundlich und viel übersichtlicher. Es ist eine moderne Anwendung und bietet meiner Meinung nach alles, was eine Liegenschaftsverwaltung braucht.“

Bilaterales Projekt als Herausforderung

Für das Pilotprojekt an den Inn-Grenzkraftwerken wurden Geobasisdaten von mehreren Terabytes eingepflegt. Einen Löwenanteil der Daten bilden dabei Orthofotos des BEV und der bayerischen Landesvermessung, die durch regelmäßige Befliegungen aktualisiert werden. Geobasisdaten des Katasters in Österreich und Bayern bilden die Grundlage für die Liegenschaftsverwaltung mit über 200.000 Grundstücken. Schreiber betont eine Besonderheit im Projekt: „Trotz geografischer Nähe beider Länder stellte das Zusammenführen der Daten aufgrund unterschiedliche Lagesysteme und Projektionen eine Herausforderung dar. Gemeinsam mit rmDATA haben wir das bei der Abwicklung des Projektes gelöst.“ Den Anwendern steht damit im WebGIS eine gemeinsame, grenzübergreifende Karte mit den Geobasisdaten von Österreich und Bayern zur Verfügung. Die DKM- sowie ALKIS-Daten wurden in das einheitliche UTM33 Koordinatensystem transformiert.

Auch andere Abteilungen profitieren

Die Einfachheit der Bedienung ermöglicht auch Mitarbeitern in anderen Abteilungen, ihre Informationen selbst abzufragen. „So können auch die Kollegen der Bauabteilung oder von der Liegenschaftsabteilung tagesaktuell auf die Daten per Mausklick zugreifen“, streicht Schreiber einen weiteren Vorteil heraus.

Nach erfolgreicher Implementierung soll das System in der gesamten VHP Wasserkraftgesellschaft für die anderen Werksgruppen an den Flüssen Donau, Drau und Mur eingeführt werden.


Bilder v.o.n.u.: Kraftwerk Töging, Grenzkraftwerk Ering-Frauenstein in Deutschland, Kraftwerk Teufelsbruck, © VERBUND


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